Sonntag, 28. Oktober 2012

Ich bin Online-Supporter und werde belohnt

Mein lieber Scholli! Das ist mal eine Überraschung!

Da sollte ich also aufgrund meines Engagements in dem trnd-Projekt zum Braun Series 5 5090cc auch ein entsprechendes Gerät bekommen! Da war ich erstmal baff und freudig erregt. Wo gibt es noch so etwas, dass man etwas was rund 250 € wert ist quasi geschenkt bekommt?!
An dem Projekt habe ich mich so rege beteiligt weil ich mich im Grunde für alle Arten von Technik interessiere. So natürlich auch für den 5090cc. Ich wollte von den Onlinereportern alle möglichen Fragen beantwortet haben. Glücklicherweise finden sich bei trnd auch genug andere Mitglieder die ihre Aufgabe ernst nehmen und alles an dem Gerät getestet haben.
Jetzt also sollte ich ebenfalls einen Rasierer bekommen. Als ich das Paket abgeholt habe war ich doch schon etwas aufgeregt. Zuhause wurde nicht mal die Jacke ausgezogen. Da war keine Zeit für denn ich musste den Rasieser sofort begutachten. Nachdem das Projekt jetzt so viele Wochen gelaufen war musste ich endlich wissen wie er sich anfühlt!



Hier also meine ersten Eindrücke:

  • Der Rasierer: Ein großes Teil! Schon auf den Bildern habe ich mich immer wieder gewundert wie groß das Gerät in den Händen der Onlinetester aussieht. Da ich nicht der Größte bin hatte ich in dieser Hinsicht schon ein wenig Bedenken. Jedoch musste ich feststellen, dass ich keinerlei Probleme mit dem Umfang des Griffes habe. Im Gegenteil. Der Rasierer sitzt gut und sicher in der Hand. Er lässt sich sehr gut und vor allem präzise führen, auch ein Umdrehen mit einer Hand funktioniert.
  • Das Material wirkt nicht nur gut sondern sogar hochwertig. Ich konnte bisher keine Stelle ausfindig machen an der der Kunststoff nachgegeben hätte. Das Gummi wirkt dick, gleichzeitig aber merkt man auch, dass es ein wenig nachgibt wenn man darauf drückt. Ich denke auch dadurch wird das sichere Gefühl beim Führen des Rasierers erzeugt.
  • Der Scherkopf an sich macht einen sehr dynamischen Eindruck. Jedes Teil des Kopfes ist im Grunde beweglich. Die drei einzelnen Scherpartien federn angenehm und der gesamte Scherkopf passt sich sehr gut an die Gesichtsform an.
  • Desweiteren ist auch ein Trimmer vorhanden. Dieser lässt sich einfach durch leichten Druck auf eine Art Knopf und gleichzeitiges hochschieben aktivieren. Dann bewegen sich kleine Trimmermesser sehr schnell hin und her. Im Vergleich zu meinem Bodygroomer (ich glaube so nannte sich das Teil) von Remington erscheint mir der Trimmer zwar etwas schmal geraten. Ich denke aber, dass das nicht weiter ins Gewicht fallen und bei einer Bewertung allzu große Beachtung finden sollte, handelt es sich doch hier eher um einen Rasierer der die Haare sauber und gründlich komplett entfernen soll. Konturen schneiden ist in meinen Augen eher zweitrangig mit diesem Gerät.
  • Weiter geht es mit der Akkuladestand- und Verschmutzungsgradanzeige. Beide sind auf der Innenseite oder Unterseite (je nach Sicht) angeordnet. Je nachdem wie weit geladen der Akku des Series 5 5090cc ist werden bis zu 5 rote und hell leuchtende LED Balken angezeigt. Daneben befindet sich die Verschmutzungsgradanzeige. Dort werden blaue Tropfen erleuchtet. Je nachdem wieviel bereits rasiert wurde und wie viele Bartstoppeln dabei in dem Scherkopf kleingehechselt wurden wird dies erkannt und direkt am Gerät angezeigt. Was mir auch besonders gut gefällt, obwohl es eigentlich nur eine Kleinigkeit ist, ist die Akkuladestandanzeige beim Ausschalten. Diese geht dann nicht einfach nur aus sondern fährt quasi die Drehzahl herunter. Die LED Balken schalten sich von oben nach unten nacheinander aus. Wie gesagt, eine Kleinigkeit aber eine schöne Kleinigkeit.
  • Am anderen Ende des Rasierers befindet sich dann noch die Buchse für das Ladekabel. Diese scheint ebenfalls sehr hochwertig gearbeitet zu sein. Der Stecker ist satt und mit ein wenig Druck einzusetzen, hält dann aber sicher. Außerdem besitzt der Series 5 5090cc unterhalb des Schwerkopfes zwei Kontakte zum Akku Laden. Wenn man den Rasierer in die Ladestation- und Reinigungsstation einsetzt greifen diese wiederum auf zwei Kontakte die in der Lade- und Reinigungsstation untergebracht sind. Um den Rasierer aufzuladen muss man also nicht zwingend ein Ladekabel am Rasierer einstecken. Man kann ihn einfach in die Station stellen und schon wird er aufgeladen. Vorraussetzung ist natürlich, dass dann die Station ans Netz angeschlossen ist. In meinen Augen sehr komfortabel und absolut alltagstauglich.
  • Die Lade- und Reinigungsstation: Die Lade- und Reinigungsstation ist komplett in schwarz gehalten. Auf der Vorderseite befindet sich der einzige vorhandene Button welcher zum Auslösen der Reinigung zuständig ist. An sich ist die Station sehr leicht und auch mit eingesetzter Reinigungskartusche bricht mir nicht der Arm ab. Bei der Parkbox dominiert der Kunststoff. Dieser wirkt aber keinesfalls billig oder minderwertig. Der Button hat einen guten Schaltpunkt, allerdings wirkt der Taster ganz minimal etwas wackelig. Das fällt aber so gut wie gar nicht auf.
An dieser Stelle möchte ich es erstmal gut sein lassen. Ich habe zwar bereits ein paar Rasuren getätigt (ca. 3 Mal pro Tag, meine Freundin hält mich schon für etwas verrückt) aber ich möchte mir doch ein runderes Urteilsvermögen schaffen.

Dienstag, 28. August 2012

Sie kratzt, sie stinkt, sie klebt...

... nein, hier ist nicht die Rede von einer Dame sondern von der Rasierklinge des Gillette Fusion ProGlide Styler. Jedenfalls die erste Behauptung trifft bei meinem Modell mittlerweile zu. Nach ein paar Wochen Gebrauch (und geschätzt 10 Nassrasuren) hat die Schärfe der Klingen doch sehr deutlich angenommen. Ich bin mir sicher, würde jetzt nochmal mit einem Skalpell verglichen läge die Rasierklinge nicht mehr vorn.
Verglichen mit den Klingen des Mach3 würde ich evtl. sogar schätzen, dass die des Mach3 etwas länger halten. Das ist nur mein persönlicher Eindruck, jedoch hat auf jeden Fall der Pflegestreifen sehr schnell abgebaut. Mir ist beim letzten Rasieren, bzw. anschließendem Ausspülen, sogar aufgefallen, dass der Streifen schmaler war nachdem ich endlich einen Großteil der Bartstoppeln herausgespült bekommen habe.
Desweiteren musste ich nun feststellen, dass beim letzten Ausspülen scheinbar nicht alle besonders kurzen Stoppeln herausgekommen sind. Gepaart mit Resten vom Rasiergeln und dem Pflegestreifen haben sich unappetitliche und sicherlich auch nicht gesundheitförderliche "Pakete" zwischen den Klingen gesammelt. Diese wurden dann teilweise beim Ausspülen während des Rasierens entfernt, einen Teil habe ich aber noch immer nicht heraus bekommen.
Deshalb dann doch nochmal mein Gedankenanstoss: Die Klingen nicht ganz so nah beieinander. Im Sinne der Hygiene und der Vereinfachung des Reinigens.

Dienstag, 21. August 2012

Was tun bei zu wenig bzw. fehlendem Bartwuchs?

Im Rahmen des trnd-Projekts zum Gillette Fusion ProGlide Styler musste ich nun des öfteren lesen, dass verschiedene Mittester für diesen und jenen Bartstyle zu wenig Bartwuchs haben oder dieser unregelmäßig ist. So auch bei mir...
Ich hatte schon vor diesem Projekt des öfteren probiert mir an den verschiedensten Stellen einen Bart stehen zu lassen. Die Kotletten wurden "herangezüchtet", ich habe es mit einem Schnauzbart + Kinnbart probiert und zuletzt an den seitlichen Kieferknochen von Kotletten herunter zum Kinn.
Die Kotletten habe ich heutzutage so weit bekommen, dass ich sie bis zu den Ohrläppchen wachsen lasse und darunter glatt rasiere. Die Haare werden an dieser Stelle dann nur regelmäßig auf Länge gestutzt.
Mit dem Bart zwischen Nase und Oberlippe hatte ich nicht genug Geduld. Es wächst zwar genügend Bart aber mir hat es nicht gefallen, dass mir keine Haare neben dem Mund wachsen um den Oberlippenbart mit dem Kinn zu verbinden.
Im Zuge des trnd-Projekts habe ich mich dann an den beschriebenen Bart herangewagt der Kotletten mit Kinnbart verbindet. Zu Anfang war ich noch ganz zufrieden. Ich habe mir Kotletten und Kinnbart auf eine Länge gestutzt und den Teil der die beiden Stellen verbinden soll einfach stehen gelassen. Der Rest wurde gnadenlos wegrasiert.
Nachdem die Baarthaare allerdings etwas gewachsen waren musste ich feststellen, dass ich einige Stellen habe an denen so gut wie keine Haare wachsen. Diese sehen dann regelrecht wie Löcher aus. Desweiteren habe ich blonde Haare weswegen der Bart auch sehr hell ist, teilweise sogar je nach Lichteinfall ins rötliche geht.
Was also tun? Ich habe mich gestern wieder auf das zurückbesonnen was bisher immer gut ging. Ein Kinnbart mit einem Streifen der nach oben zur Unterlippe geht. Außerdem lasse ich auch jetzt noch die Kotletten weiterhin auf einer bestimmten Länge stehen.
Das sieht bei mir dann in etwa so aus:


Ich habe auch schon öfters probiert an bestimmten Stellen besonders häufig zu rasieren
 Angeblich sollen dann die Haare schneller wachsen. Das konnte ich aber im Selbst versuch leider noch nicht feststellen. Des weiteren kann wohl da wo nichts wächst auch nichts schneller wachsen.
Was lernt man also daraus? Wenn einem zu einem bestimmten Bartstyle die Dichte des Bartwuchs fehlt oder grundsätzlich an bestimmten Stellen keine Haare wachsen kann man trotzdem mal versuchen was dabei herauskommt wenn man mal wachsen lässt.
Sollte man dann aber feststellen, dass es einfach nicht hinhaut liste es wohl besser wieder zu bewährtem zurückzukehren.
Vielleicht habt Ihr ja auch schon verschiedene Styles ausprobieren wollen und musstet euch letztendlich wieder neu rasieren weil es einfach nicht wachsen wollte oder nicht aussah?
Ich freue mich über eure Kommentare.

Dienstag, 14. August 2012

Die Sache mit dem transparenten Rasiergel...

In dem trnd-Projekt geht es ja nicht nur um den neuen Gillette Fusion ProGlide Styler sondern auch um das passende Rasiergel.
Grundsätzlich rasiere ich nass auch am liebsten mit Gel. Für die gleiche auftragbare Menge braucht man eine weniger große Verpackung und mein Gefühl während und nach der Rasur ist einfach ein frischeres als bei Rasierschaum.
Das neue am Fusion Rasiergel ist, dass es nahezu transparent ist. Hilfreich gestaltet sich diese Eigenschaft beim Rasieren selbst, z.B. wenn man feine Linien und Konturen nacharbeiten möchte. Man merkt, Gillette hat mit seinen neuen Produkten das Hauptaugenmerk auf Styling gelegt.
Bevor ich mit der Nassrasur beginne handhabe ich es entweder so, dass ich mir Wasser auf das Gesicht gebe und ein wenig "einmassiere" oder ich gehe vor dem Rasieren duschen. Gerade dann empfinde ich das Endergebnis als besonders gelungen. Wahrscheinlich wird die Haut besonders weich und flexibel und es lässt sich besser rasieren.
Kommen wir zum ersten Eindruck des Rasiergels: Noch bevor es aus der Tube kommt kann man schon den angenehmen Duft wahrnehmen. Wie in einem vorherigen Beitrag bereits beschrieben ist dieser gewohnt frisch, sportlich, männlich.
Ich habe mittlerweile verschiedene Mengen an Rasiergel ausprobiert, meiner Meinung reicht auch weniger als eine Walnussmenge. Das ist aber sicher abhängig von Bartlänge und -dichte.
Das Rasiergel gebe ich also auf die Innenseite der Finger und verreibe es ein wenig mit den Fingern der anderen Hand. Und dann geht es schon los: Mit beiden Händen trage ich das Rasiergel auf, beginnend an den Wangen, verteile es dann über Koteletten, herunter an den Unterkieferknochen, über das Kinn und zum Schluss den kompletten Hals. Das gesamte Gesicht wird noch ein bisschen mit dem Rasiergel einmassiert bevor es dann mit der Rasur wirklich los geht.
Und bevor ich den Rasierer in die Hand nehme wasche ich mir noch das Rasiergel von den Händen. Besser gesagt versuche ich es. Leider musste ich bereits beim ersten Mal feststellen, dass das Rasiergel etwas zu gut an der Haut haftet. Ich kann mir zwar den Großteil abwaschen aber meine Hände sind nie komplett frei von Rückständen. Also muss jedes Mal das Handtuch herhalten und die Reste aufnehmen.
Zum Rasieren selbst eignet sich das transparente Rasiergel bestens. Trotzdem, dass das Rasiergel vielleicht manchmal etwas schäumt ist der darunter liegende Bart gut sichtbar. Ebenfalls positiv fällt auf, dass man auch am Rasierkopf einen gewissen Überblick behält und gut sehen kann wann man die Klingen wieder auswaschen muss.
Wenn die Rasur dann abgeschlossen ist muss der Rest des Rasiergels noch aus dem Gesicht. Und wieder stehe ich vor dem Problem, dass sich das Gel nur schwer abwaschen lässt. Dabei würde ich einfach viel zu viel Wasser verbrauchen um alles abzuwaschen und ich würde wahrscheinlich auch das halbe Badezimmer nass machen weil ich schon kräftig reiben muss. Ich benutze übrigens wie in den Hinweisen von trnd und Gillette angegeben kaltes Wasser zum Abwaschen. Gleiche Vorgehensweise also: Das Handtuch muss am Ende wieder herhalten.
Ob das Rasiergel evtl. Inhaltsstoffe enthält die Textilien nicht so gut tun kann ich noch nicht sagen, ich habe jedoch schon mal einen Bericht über Duschgels gelesen in dem aufgezeigt wurde, dass diese Stoffe enthalten die Handtücher und Kleidung gut erkennbar einfärben.
Mein Fazit also: Zum Rasieren und Stylen eignet sich das Fusion Rasiergel gut. Mittlerweile scheint sich meine Haut ab die Nassrasur gewöhnt zu haben und der Rasurbrand bleibt größtenteils aus. Die Haut ist nicht angegriffen und vor allem schön glatt. Wenn jedoch das Rasiergel anschließend wieder abgewaschen werden soll ist es etwas zu anhänglich.

Wie sind Eure Erfahrungen? Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden? Gibt es vielleicht einen Trick wie man die Reste des Gels besonders gut von der Haut bekommt?

Freitag, 3. August 2012

Und diesmal der direkte Vergleich: Powerrasur vs. normale Rasur

Gerade stand ich noch zu meiner "Wochenendrasur" im Bad, jetzt schreibe ich schon meine neuesten Erfahrungen auf.
Die Sache mit der Powerrasur hat mir keine Ruhe gelassen. Ich hatte ja bereits einen ersten, kritischen Bericht zur Powerrasur geschrieben. Dort fiel mir direkt auf, dass mir einfach die Rückmeldung fehlt.
Gerade eben habe ich dann einen neuen Anlauf gestartet. Ich wollte es einfach nochmal neu angehen und mir ein möglichst neutrales, unvoreingenommenes Urteil bilden.
 Also wieder Gesicht wie vorgeschlagen mit warmen Wasser angefeuchtet, das angenehm riechende Gel aufgetragen (dieses Mal sogar in ausreichender Menge) und losgelegt.
Wie beim ersten Test habe ich mich auch dieses Mal wieder an die Halbe-Gesicht-Taktik gehalten und erstmal den rechten Teil mit der Poweroption rasiert. Leider hat sich an meinem Gefühl dabei nichts geändert. Es fehlt einfach das Feedback. Heute ist sogar noch eine Art "Eingeschlafene-Hand-Gefühl" dazu gekommen. Durch die Vibration scheint die ganze Hand so sehr in Schwingung zu geraten, dass sie sich für mich fast schon taub angefühlt hat. So lässt sich der Rasierer meiner Meinung nach nicht mehr exakt führen. Ich bin wirklich gespannt ob ich während der Testzeit der Einzige bleibe der so fühlt oder ob es noch andere "Leidensgenossen" gibt.
Wie gesagt, Halbe-Gesicht-Taktik: Die linke Hälfte ist an der Reihe. Alles wieder auf Null, den Motor des Styler ausgestellt, auf die zu rasierenden Stellen konzentriert und das knisternde Geräusch beim Rasieren der Haare genießen. Es liegt mir einfach mehr.
Und jetzt zum Ergebnis was mein Gefühl sogar bestätigt: Die Powerrasur ist (bei mir) weniger gründlich als eine einfache Nassrasur. Ich habe keine Kosten und Mühen gescheut und extra meine Freundin als Rasierergebnistesterin engagiert. Auch ihr Ergebnis fällt deutlich aus: Dort wo die Powerrasur angewendet wurde bleiben Stoppeln deutlich spürbar stehen. Mit der klassischen Rasur ist es um ein Vielfaches glatter.
Wie ich bereits beschrieben habe kommt es mir so vor als würde man nicht genug Rückmeldung bekommen. Ich denke gerade wenn die Klingen erstmal etwas abgenutzter sind und man vielleicht öfter über die selben Stellen gehen muss lässt sich nicht mehr so gut urteilen wo genug rasiert ist und wo man nochmal nacharbeiten muss.

In diesem Sinne bin ich gespannt wie das Urteil der anderen Tester ausfällt. Ich würde mich sehr freuen wenn ich Eure ehrlichen Meinungen dazu hier lesen würde.