Donnerstag, 3. August 2017

Huawei P10 Lite Akku & USB-Schnellladeadapter

Akku & USB-Schnellladeadapter

Den Akku habe ich nun schon mehrere Male komplett geladen und wieder leer gesaugt. Was mich gefreut hat: Dem P10 Lite geht wirklich spät der Saft aus! Auch mehrere Stunden im Netz surfen, Games und Telefonieren haben es nicht geschafft, dass das P10 Lite am Ende des Tages adieu sagt und sich schlafen legt. Die Bildschirmhelligkeit war immer so eingestellt, dass sie automatisch angepasst wird. Somit musste über den Tag verteilt auch ab und an mal mehr Energie für das Display abgezweigt werden, beispielsweise bei starken Sonnenschein. Bei normaler Nutzung komme ich seit Testbeginn immer ohne Probleme über einen kompletten Tag, meist ist für den Folgetag sogar auch noch etwas Akkukapazität übrig.

Angegebene Laufzeit und verschiedene Modi

Das P10 Lite selbst gibt an, dass es bei 100 % Akkuladung rund 21 Stunden und 14 Minuten ein treuer Begleiter sein möchte. Aktiviert man den Stromsparmodus so prophezeit einem das Gerät 23 Stunden und 46 Minuten. Im Ultra Modus sind laut Anzeige sogar 65 Stunden und 27 Minuten drin. Ich denke, dass ich den Ultra Modus sicherlich aufgrund von mangelnder Zeit nicht testen werde. Alles in allem Werte mit denen ich mehr als zufrieden bin. Ob die angegebenen Werte tatsächlich auch so erreicht werden kann ich nicht sagen. Dafür müsste ich das Telefon in eine Ecke legen und nicht nutzen, dafür fehlt mir dann aber auch die Geduld.




Wenn der Akku wirklich mal zur Neige geht dann wird einem das frühzeitig mitgeteilt. Ab 20 % Restkapazität wird in mehreren Abstufungen eine Warnung ausgegeben, dass der Akku nur noch x % der maximalen Kapazität hat. Möchte man noch über den Tag kommen hat man praktischerweise gleich die Möglichkeit die verschiedene Profile auszuwählen um mit (teils sehr stark) eingeschränkten Funktionen weiter das Gerät nutzen zu können. Im Ultra Modus stehen einem dann verschiedene, editierbare Apps zur Verfügung.
Hat man es aber mal drauf angelegt und beispielsweise das Display auf maximale Helligkeit gestellt, Videos in höchster Auflösung wiedergegeben und weitere ressourcenhungrige Anwendungen laufen gelassen, dann bekommt man mit einem kurzen Piepston die Meldung, dass das P10 Lite in 30 Sekunden heruntergefahren wird. Dies ließ sich von mir auch nicht mehr stoppen, sämtliche Anwendungen wurden nach Ablauf der 30 Sekunden angehalten und das Gerät hat sich endgültig verabschiedet.

Wie schnell ist das P10 Lite wieder komplett aufgeladen?

Um den Akku jetzt von 0 % auf 100 % zu hieven (wirklich 0 % / 100 % sind es nicht, Stichwort Tiefentladung und Lademanagement) wurden im ausgeschalteten Zustand mit dem beigelegten USB-Schnellladeadapter lediglich ca. 102 Minuten benötigt. Dabei ist zu sagen, dass das Gerät unmittelbar nach dem selbsttätigen Abschalten angeschlossen wurde, dementsprechend warm wird der Akku noch gewesen sein. Das verlängert erfahrungsgemäß die Ladedauer nochmal ein kleines bißchen. Das Ergebnis ist meiner Meinung nach aber absolut alltagstauglich und garantiert quasi eine ununterbrochene Leistungsbereitschaft des P10 Lite für eine komplette Woche oder mehr, steht einem eine Steckdose bereit. Leistungsbereitschaft in dem Sinne, dass man das Gerät nicht stundenlang zum Laden angeschlossen lassen muss und es dann nicht mitnehmen kann. Es findet sich immer genug Zeit um den Akku auf einen ausreichenden Zustand zu laden.
Ein Aufladen über Nacht hat sich damit bei mir erübrigt, die Zeit die das Ladegerät unnötig in der Steckdose verweilt und ungenutzte Energie verbrät lohnt nicht.




Montag, 31. Juli 2017

Huawei P10 Lite

Geneigte Leserschaft, ich darf Ihnen den neuesten Produkttestartikel auf meinem Blog vorstellen. Die Insider haben mich als einen von 500 Teilnehmern ausgewählt ein topaktuelles Smartphone zu testen. Dabei handelt es sich in meinem Fall um das Huawei P10 Lite in schwarz (midnight black). Die Alternative wäre das Huawei P8 2017 gewesen.




Wie ging es los bzw. wie ist das ganze jetzt abgelaufen?

Da dies meine erste erfolgreiche Teilnahme bei einem Projekt bei Die Insider ist musste ich mich erstmal genau informieren, wie der Ablauf üblicherweise vonstatten geht. Anders als beispielsweise bei trnd oder anderen Testportalen muss man bei Die Insider in der Regel eine Kaution für den zu testenden Artikel hinterlegen. Das habe ich dann auch für dieses Projekt per PayPal getan und kurze Zeit später die Bestätigung bekommen, dass ich an dem Projekt teilnehmen kann. An sich finde ich es vollkommen in Ordnung, dass eine Kaution verlangt wird. Mit den zu testenden Artikeln muss man meiner Meinung nach pfleglich umgehen um sie vor Beschädigung schützen, zumindest so lange wie man sie nur testet und nicht besitzt.

Ein kleiner Wehrmutstropfen war dann, dass die Pakete nicht alle gleichzeitig losgeschickt wurden sondern der Versand in Wellen geschehen sollte. Das hatte dann zur Folge, dass die ersten Tester ihre Geräte bereits wenige Tage später erhalten haben und mit dem Testen beginnen konnten während andere Insider, so wie ich auch, doch recht lange warten mussten. Das ganze wäre nur halb so wild gewesen, wenn es nicht auch noch die Aufgabe von Die Insider gegeben hätte, bis zu einem bestimmten Termin eine möglichst gute Bewertung (gut=aussagekräftig) zu schreiben und zu veröffentlichen. Dafür gab es dann eine passende Smartphonehülle zu gewinnen.
Ich selbst habe an diesem Wettbewerb aber bewusst nicht teilgenommen. Einfach aus dem Grund, dass ich das Gerät wenigstens eine bis anderthalb Wochen ausgiebig testen und in das System einsteigen möchte, bevor ich eine erste Meinung dazu abgebe. Das wäre auch mein Kritikpunkt an Die Insider, dass man sämtlichen Testern in zukünftigen Projekten mehr Zeit gibt bevor die ersten Berichte eingereicht werden können.

Das Huawei P10 Lite

Glücklicherweise ist das Smartphone dann aber auch bei mir angekommen. Es war sehr gut verpackt und in dem Karton befand sich sogar noch eine kleine Überraschung in Form einer hübschen Tasse. Danke an dieser Stelle für das nette Goodie!
Die Verpackung des P10 Lite kommt einfach und schlicht daher. Das weiß zu gefallen, für mein Empfinden ist weniger eben doch mehr. Im Innern befinden sich dann neben dem Smartphone selbst noch die passenden Kopfhörer, ein USB-Netzteil, das Werkzeug um die Ladeluke für Sim- und Speicherkarte zu öffnen und etwas Stoff zum Lesen.

Donnerstag, 2. März 2017

Produkttest: Leicke Music-Beanie

Man könnte glatt meinen Weihnachten wäre noch nicht vorbei. Es hat sich unter anderem mal wieder eine Produktprobe von der Firma Leicke bei mir eingefunden. Dieses Mal geht es um die Music-Beanie in hellgrau die ich freundlicherweise für einen Produkttest zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Bisher hatte ich noch nie eine Beanie auf dem Kopf. Ein Modell mit dem man auch noch Musik hören kann schon gar nicht. Aber das sollte sich ändern, als das Paket vor wenigen Tagen bei mir eingetrudelt ist. Vom ersten Anfassen und Aufziehen habe ich einen positiven Eindruck. Die Mütze scheint ordentlich gearbeitet zu sein, es finden sich keine Fehler vom Stricken und im Innern erwartet einen nochmal ein angenehm weiches Futter das selbst einer kahlen Platte gehörig schmeichelt 🙉
Da eine Beanie generell etwas größer bzw. länger ausfällt dürfte dieses Modell auch jedem passen. Der Schädel kann ruhig etwas quadratisch und groß sein, er wird wohl trotzdem noch gewärmt und bleibt geschützt.

Ein paar Daten gefällig?

Witzigerweise gibt es zu der Beanie auch gleich eine Bedienungsanleitung. Dieser kann man unterschiedlichste Daten entnehmen, beispielsweise dass Bluetooth 2.1+EDR-Anbindung an Bord ist (mindestens 6 m Übertragungsreichweite im offenen Raum), die Beanie sogar einen Mikro-USB-Anschluss hat, Li-Ionen Akkus mit 130 mAh verbaut sind und es ein eingebautes Mikrofon gibt. Die Beanie wiegt ca. 110 g und soll im Stand-By-Betrieb ca. 60 h und im normalen Betrieb etwa 4 h Akkulaufzeit zustande bringen. Wenn der Akku mal komplett leer gezogen ist dauert es in etwa eine Stunde bis er wieder geladen ist. Glücklicherweise lassen sich die Kopfhörer auch entnehmen, sodass es auch möglich ist die Beanie bei maximal 30 ° C zu waschen.

Sitz auf dem Kopf und auf den Ohren

Die Beanie hat mir an sich einigermaßen gut gepasst. Dadurch, dass ich nicht unbedingt den zierlichsten Kopf habe bleibt allerdings nicht allzu viel Material was am Hinterkopf herunterhängen kann. Trotzdem fühlt sie sich angenehm an und irgendwie habe ich sie auch vernünftig zum Sitzen bekommen.
Mein Problem war, dass ich die Kopfhörer leider nicht so zufriedenstellend ausgerichtet bekommen habe, wie ich es mir gewünscht hätte. Wenn die eine Seite gepasst hat hing die andere Seite wieder über dem Ohr. Überhaupt, ein wirklich angenehmer Klang ist es nicht. Das mag zum einen daran liegen, dass ich im Normalfall geschlossene Over-Ear-Kopfhörer benutze bei denen kaum Geräusche von aussen eindringen. Dadurch habe ich ein besonders intensives Musikerlebnis, auch unterwegs.
Zum anderen liegt es aber sicher auch daran, dass diese Kopfhörer universell auf jeden Kopf passen müssen und das funktioniert in meinen Augen (zumindest bisher) leider nicht.

Bei einer Fahrt mit dem Fahrrad hatte ich mich dann doch etwas gewundert. Trotzdem, dass meine Ohren nicht komplett bedeckt waren, wenn ich die Beanie einigermaßen ausgerichtet habe, habe ich nur wenige Windgeräusche wahrnehmen können. Ich denke, dass die Wolle, welche über den Kopfhörern sitzt, den größten Teil abhalten konnte.

Bedienung

Die Bedienung ist eigentlich ganz einfach. Einschalten lassen sich die Kopfhörer durch langes Betätigen des Play-Buttons. Um jetzt eine Verbindung mit einem Bluetooth-Gerät herzustellen muss man den Play-Button mindestens 5 Sekunden gedrückt halten, bis die LED abwechselnd rot und blau blinkt. Allerdings hatte ich zwischenzeitlich das Problem, dass die Kopfhörer sich dann schon wieder abgeschaltet haben. Ob es nun ein Bedienerfehler war oder die Kopfhörer tatsächlich so reagieren sollen kann ich leider nicht sagen. Sollte die Verbindung dann mal stehen blinkt die LED blau.
Um Anrufe anzunehmen oder zu beenden drückt man ebenfalls einfach kurz auf den Play-Button. Das hat soweit auch ohne Probleme bei mir funktioniert.
Um beim Musik hören ein Lied vorzuspringen reicht es den +-Button kurz zu drücken. Genau so verfährt man beim zurückspringen mit dem --Button.
Die Lautstärkeregelung ist in meinen Augen nicht logisch gelöst. Um die Kopfhörer lauter zu stellen muss man den --Button lange drücken. Anders herum stellt man die Musik leiser durch langes drücken des +-Buttons. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll gewesen die Buttons in der Funktion zu tauschen.
Leider hat sich bei mir auch nach mehreren Versuchen kein Lerneffekt eingestellt, ich habe die kleinen Tasten nicht immer sauber treffen können oder sogar einen komplett anderen Button betätigt. Vielleicht sollte man die Buttons doch noch ein klein wenig größer gestalten?

Mein abschließendes Fazit

An sich eine wirklich nette Idee. Eine Beanie mit integrieten Kopfhörern könnte gut funktionieren wenn es sie vielleicht noch in unterschiedlichen Größen gäbe. In meinem Fall habe ich es leider nicht hinbekommen die Beanie so sitzen zu haben, dass sie einerseits angenehm am Kopf anliegt und die Kopfhörer sauber auf den Ohren aufliegen. Desweiteren scheint mir die Bedienung noch etwas hakelig (Verbinden mit einem Bluetooth-Device) und ein blindes Ertasten der Buttons fiel mir auch noch etwas schwer.
Für die Beanie spricht in meinen Augen die Verarbeitung und das Material. Auch ohne die Kopfhörer würde das Teil einen guten Eindruck machen und absolut modisch zu so manchem Outfit passen.


Am Ende möchte ich mich gerne wieder bei Leicke bedanken, dass ich zu diesem tollen Produkttest eingeladen wurde und mir die Beanie zur Verfügung gestellt wurde.

Montag, 13. Februar 2017

"Kann Spuren von Falschgeld enthalten"

Falschgeld?! Ich habe einen größeren Betrag am Automaten eingezahlt, daraufhin wurde mir die Meldung ausgegeben, dass es sich wohlmöglich um fälschungsverdächtiges Geld handelt. "Na toll!" schießt mir durch den Kopf, wenn es wirklich gefälschtes Geld ist wird mir das nicht gutgeschrieben.
Heute, ein paar Monate später, bin ich mir relativ sicher, dass es nicht gefälscht war. Es ist unmittelbar auf dem Konto angezeigt worden und bis heute auch nicht wieder abgezogen worden.

Wie schnell man doch "Angst" um sein Geld haben kann... wie schlimm muss es erst sein, wenn die nächste heftige Inflation o.ä. kommt?!

Montag, 2. Januar 2017

Produkttest: Abschließendes Fazit zum Braun MGK3080

Die Testphase im trnd-Projekt zum Braun MGK3080 läuft heute leider schon aus. Aus diesem Grund möchte ich nochmal ein abschließendes Fazit ziehen. In meinem vorherigen Beitrag habe ich ja schon meine Produktbewertung verfasst und ebenfalls ein kurzes Fazit verfasst.

Mittlerweile sind aber nochmal ein paar (Weihnachts- und Neujahrs-)Tage ins Land gezogen und damit auch einige Rasuren. Ich habe mich erneut im Gesicht rasiert und getrimmt und etwas Körperbehaarung entfernt.

Transporttasche

Mittlerweile habe ich mich mit der Transporttasche gewissermaßen abgefunden. Die Zubehörteile, welche ich selten gebrauche, liegen jetzt unten und beispielsweise die Trimmeraufsätze habe ich immer oben drauf liegen. So komme ich am schnellsten an die Teile die ich regelmäßig gebrauche.
Sollte ich zu einem der Glücklichen gehören, die ihr Testgerät behalten dürfen, dann wird mein MGK3080 wie schon einmal geschrieben in die Tasche meines alten Remington Body Hair Trimmer wandern. Der Braun durfte sogar schon mal Platz nehmen und gewissermaßen probewohnen... es hat ihm sehr gut gefallen 😍
Abschließend muss ich leider feststellen, dass ich mit der Transporttasche bis zum Ende nicht warm geworden bin und diese allerhöchsten nutzen würde wenn ich auf meinen Wanderungen unterwegs bin und auf das Gewicht meines Gepäcks achten muss. Aber dann verzichte ich wahrscheinlich eher auf den Braun und nehme meinen schönen Rasierhobel mit.