Donnerstag, 18. Oktober 2018

Nachlese zum Leicke Sharon ActivityTracker WD67206

Weil ich Produkte teste und immer auch gerne bei anderen Testern erfahre, wie sich die Artikel im Langzeittest schlägt, gebe ich ebenfalls mal meine Meinung ab.
An dieser Stelle hatte ich im vergangenen Dezember bereits über den Leicke Sharon ActivityTracker WD67206 geschrieben.
Insgesamt ist er sehr gut weggekommen. Kritik hat die Software in Form einer App über sich ergehen lassen müssen, leider haben sich auch bis heute ein paar Punkte nicht geändert. Unter anderem hatte ich zu Anfang mal einen Wecker für das Wochenende eingestellt. Dieser lässt den ActivityTracker immer am Samstag und Sonntag um 8:00 Uhr vibrieren. Auch mehrmaliges Ausstellen dieser Funktion in der Software, neu starten der App, komplettes Leerfahren des Gerätes, all das hat nichts geändert. Der Alarm kommt immer wieder aufs neue. Das ist sehr nervig, vor allem, wenn man eigentlich geplant hat an einem Wochenende ausnahmweise mal auszuschlafen.

Was ist nicht so gut?

Leider hat sich nun, nach nicht mal einem Jahr Testzeit, eines der Armbänder dazu entschieden langsam aufzugeben. Ein Riss auf der Innenseite geht fast über die komplette Breite des Armbandes. Zum Glück ist der Riss nicht so tief, dass der ActivityTracker droht während des Tragens einfach abzufallen. Als ich Leicke angeschrieben hatte habe ich gleich am nächsten Tag eine freundliche E-Mail erhalten in der mir gesagt wurde, dass Ersatz bereits auf dem Weg ist. So etwas nenne ich absolute Kulanz und dem Kunden entgegen kommen. 🙋

Sonst noch was?

Die Tracking Funktion läuft wie am ersten Tag einfach so nebenbei mit. Wenn man am Handy zufällig mal wieder Bluetooth eingeschaltet hat kann man die Daten mal wieder synchronisieren und erhält so einen Überblick über die (fehlende?) Bewegung der letzten Zeit.
Das äußere Gehäuse hat mittlerweile selbstverständlich ein paar wenige harmlose Gebrauchsspuren gesammelt. Jedoch bin ich mit dem ActivityTracker schon mehrfach an harte Gegenstände geraten, bei denen ich dachte, dass diese mehr Spuren hinterlassen. Dem war aber in den meisten Fällen nicht so.
Wenn man sich in einer anderen Zeitzone befindet muss man das Gerät erst aktiv mit dem Handy koppeln und auf diesem muss die aktuelle Zeit vor Ort ebenfalls eingestellt sein. Erst dann stellt sich die Uhr auch an dem Gerät um. Das ist aber meiner Meinung nach völlig normal und vertretbar.


Freitag, 1. Juni 2018

Leicke Sharon Bluetooth Personenwaage

Neuer Monat, neuer Test: Ein weiteres Gerät hat Einzug gehalten - unser Haushalt wird immer smarter und das noch ein Stück mehr, seitdem wir eine topmoderne Personenwaage mit Bluetoothfunktion besitzen.

Die Waage bietet nicht nur die einfache Funktion des Wiegens. Sie kann auch zusätzlich Körperfett-, Knochen-, Muskel und Wasseranteil und BMI-Werte messen bzw. errechnen. Das i-Tüpfelchen ist aber die Bluetoothfunktion (BT 4.0), mit der die gesammelten Daten an ein Endgerät gesendet werden können und diese dann in der passenden App verarbeitet und übersichtlich angezeigt werden.



Lieferumfang und Einrichtung

Im Lieferumfang ist alles enthalten was man zum Start benötigt: Die Waage, drei passende AAA Batterien, mehrere Bedienungsanleitungen in unterschiedlichen Sprachen sowie ein Heft mit Tipps zum Abnehmen.
Die Waage ist mit 30 x 30 cm nicht aussergewöhnlich groß und mit 2,4 cm auch nicht unnötig hoch. Das ist gut, passt sie mit diesen Maßen sicher unter jeden Badezimmerschrank. 1,9 kg lassen sich schnell mal hervorziehen.
Die Waage ist schnell eingerichtet: Man öffnet das Batteriefach, zieht eine Plastiklasche aus ebendiesem und schon kann man die Waage in Betrieb nehmen. Zum Einstellen drückt man die Set-Taste auf der Rückseite und kann wählen welche Einheiten man angezeigt bekommen möchte. Im Display gibt man noch an ob man männlich oder weiblich ist, das eigene Alter, die Größe und das Wunschgewicht werden auch noch abgefragt und man kann zusätzlich auswählen ob man sportlich oder auf dem Weg dorthin ist. Insgesamt lassen sich bis zu 8 Nutzer einrichten, welche von der Waage automatisch anhand der gemessenen Werte erkannt werden.

Bedienung

Die Bedienung ist denkbar einfach: Einmal eingerichtet stellt man sich nur noch (mit nackten Füssen) auf die Waage, wartet einen Moment bis das Gewicht ermittelt wurde und im oberen Bereich ein Balken drei Mal vollläuft. Jetzt wurden auch die anderen Werte gemessen bzw. errechnet und schon beginnt die Waage die Daten an ein gekoppeltes Gerät zu übertragen.

Das Koppeln funktioniert ebenso problemlos. Am besten geht das, indem man an seinem Gerät Bluetooth aktiviert, die Sichtbarkeit für alle Geräte aktiviert, die passende App öffnet und sich mit der Waage verbindet.
Ein heiß diskutierter Umstand ist, dass die App neben der Bluetoothverbindung noch die Standortbestimmung des Smartphones oder des Tablets nutzt. Leicke schreibt in der Artikelbeschreibung auf www.amazon.de dazu: "Diese Rechte sind nur zum Aufbau der Verbindung zwischen App und Artikel notwendig. Ihr Standort wird von der App NICHT aufgezeichnet."
In der App (ich nutze das vom Hersteller vorgeschlagene MedM Health) kann man noch ein neues Gerät auswählen, welches man mit der Waage verbinden möchte. Die App lässt sich mit einer Menge von Geräten von verschiedenen Herstellern verbinden. Dementsprechend einfach den passenden auswählen und das richtige Gerät heraussuchen.



In der App hat man nun die Möglichkeit sämtliche bisher aufgezeichneten Daten nachzusehen. In der Übersicht bekommt man die aktuellsten Werte angezeigt, je nachdem was man in den Optionen aktiviert hat kann das mehr oder weniger ausführlich passieren.



In meinem Fall werden die bisher getätigten Schritte, km, Kalorien sowie die aktive Zeit, das Gewicht, die Herzfrequenz sowie Daten zum Schlaf angezeigt. Klickt man nun auf einen der Punkte wird eine Auflistung der dazu passenden Daten oder wahlweise eine Grafik ebendieser Daten angezeigt. Ein (Gewichts-)verlauf lässt sich so sehr genau und übersichtlich darstellen.




Geht da noch mehr?!

Mit der App lassen sich wie bereits geschrieben mehrere Geräte koppeln. Beispielsweise habe ich zusätzlich noch einen Activity Tracker eingebunden, welcher mir ab sofort noch mehr Daten in die App spült. Um diesen mit der App verbinden zu können musste man allerdings ein bißchen tricksen. Aus irgendeinem Grund bekam ich zum Anfang bei der Suche nach weiteren Geräten den Activity Tracker nicht angezeigt. Auch ein manuelles Hinzufügen war nicht möglich. Bei der Auswahl des Herstellers und des korrekten Gerätes konnte dieses nicht gefunden bzw. verbunden werden. Erst nachdem ich die App und die Waage eine gewisse Zeit genutzt hatte konnte nun auch automatisch der Activity Tracker gefunden werden. Allerdings läuft er unter einem anderen (Hersteller-)namen. Dieser Fehler geht aber einzig auf die App zurück, mit der Waage hat das nicht zu tun.


Fazit

Bei all der Sammelwut sollte man sich natürlich trotzdem fragen: Wozu das alles?! Wie immer gibt es zwei Seiten der Medaille. Einerseits lassen sich mit den Geräten und einem passenden Smartphone oder Tablet sehr anschaulich Verläufe darstellen, eventuell motiviert das den Einen oder Anderen eher zu einer bewussten Ernährung oder dem Wunsch das Gewicht zu reduzieren oder Muskeln aufzubauen.
Jedoch handelt es sich hier immer auch um sensible Daten, welche (leicht) dazu verwendet werden können ein Profil o.ä. zusammenzustellen. Wer mit diesen Daten am Ende was macht bleibt offen. Ob irgendwann zum Beispiel Krankenkassen mögliche Versicherte nur annehmen, wenn sie ein gutes Gesundheitsprofil vorweisen können, kann niemand sagen. Die Möglichkeit besteht jedoch.

Freitag, 8. Dezember 2017

Leicke Sharon ActivityTracker WD67206

Es ist noch nicht mal Weihnachten und bei mir trudeln schon die Pakete ein... Ein weiterer Produkttest hat sich nun doch noch ganz spontan ergeben. Das überaus freundliche Team von Leicke in Leipzig hat sich bei mir gemeldet und mir angeboten den ActivityTracker WD67206 zu testen. Die Bewerbung war schon vor einigen Monaten raus gegangen, leider hatte ich damals keine (positive) Rückmeldung bekommen und war deshalb davon ausgegangen, dass ich dieses Mal leider nicht dabei bin. Umso mehr habe ich mich gefreut als ich gelesen habe, dass nun doch noch ein Exemplar für mich drin ist. Daumen hoch von mir!

Der Sharon ActivityTracker WD67206 - Erster Eindruck

Der ActivityTracker ist nun seit einiger Zeit an meinem Handgelenk und wurde seitdem nur sehr selten abgelegt. Das gute Stück kommt in einem kleinen Karton daher der auf der Vorder- und Oberseite ein Sichtfenster aufweist, sodass man den ActivityTracker schon vor dem Auspacken begutachten kann.
Die Form und das Design gefallen, das Gewicht stört nicht (ich bin seit meiner Jugendzeit kein Uhrenträger mehr) und das Gerät trägt nicht übermäßig auf. Auf der Seite von Leicke wird das Gerät ausschließlich in schwarz angeboten, meines Wissens gibt es keinerlei Farbauswahl oder Individualisierungsmöglichkeit. Für mich ist das kein Problem, ich bin mit dem "kleinen Schwarzen" vollkommen zufrieden.
Der ActivityTracker besteht aus einem angenehm weichen Armband und dem Gerät selbst. Auf der Unterseite des Trackers befinden sich eine grüne LED und ein Empfänger welche den Puls messen. Auf der Vorderseite lässt sich über ein Display die aktuelle Uhrzeit + Datum, Puls, Kalorienverbrauch, Schritte sowie zurückgelegte Kilometer ablesen. Das Display schaltet sich immer ein wenn man den Arm hebt oder wenn man auf das Display drückt.

Erste Einrichtung

Die erste Einrichtung gestaltet sich dann recht simpel. Zuerst sollte man das Armband anlegen - klar. Nachdem man das Gerät gestartet hat kann man am Smartphone auch schon in den BT-Verbindungen nach dem smarten Armband suchen und sich auch gleich verbinden. Das hat bei mir erfreulich schnell funktioniert.
Es macht dann durchaus Sinn sich die Leicke SmartLife App herunterzuladen. Diese verbindet sich bei jedem Aufrufen mit dem ActivityTracker und aktualisiert die Daten, vorausgesetzt BT ist am Smartphone aktiviert.
Sobald die Daten synchronisiert wurden lassen sich Schritte, Puls, verbrannte Kalorien sowie die Schlafphasen untersuchen.




Der ActivityTracker im Alltag

Im Alltag und am Handgelenk fällt der ActivityTracker nicht weiter auf. Und das ist gut so! Ich brauche kein Gerät am Körper, welches mich bei normalen Bewegungen oder Haltungen stört. Es soll mir eher den Alltag erleichtern, zum Beispiel durch das automatisch einschaltende Display wenn ich den Arm hebe.
Bei sportlichen Aktivitäten werden die Daten zuverlässig aufgezeichnet. Beim Laufen, Radfahren und Schwimmen nutze ich schon seit längerer Zeit sehr gerne und viel die smarten Kopfhörer "The Dash" von Bragi. Diese besitzen einen internen Speicher von 4 GB (?), lassen sich per Bluetooth mit einem Zuspieler verbinden, können per LED den Pulsschlag im Ohr messen, bieten eine bunte Auswahl an Sensoren und reagieren unter anderem auf Toucheingabe (im Grunde ein doppelt gemoppeltes Wort) oder Gestensteuerung mit dem Kopf. Insgesamt unglaublich tolle Teile.
Jedoch kann man nicht den ganzen Tag mit Knöpfen in den Ohren herumlaufen und die Schlafphasen kann man damit auch nicht aufzeichnen. Was liegt also näher, als sich einen ActivityTracker anzulegen?
Mittlerweile hat es sich bei mir eingebürgert, dass ich möglichst jeden Tag auf mein eingestelltes Ziel an Schritten kommen möchte und das auch meistens schaffe. Am Ende des Tages checke ich zusätzlich ab und zu die gelaufenen Kilometer und verbrannten Kalorien (soweit ich weiss alles nur errechnete Werte).
Nach der Zeit in der ich das Gerät jetzt benutzt habe hat sich bereits ein Profil entwickelt und ich sehe wo bzw. wann ich noch ein Schippchen Aktivität mehr drauflegen muss.

Das Display und seine Bedienung

Das Display ist ein OLED Display und offensichtlich nicht besonders energiehungrig. In der Regel hält bei meiner Nutzung ein vollständiges Aufladen des Akkus ca. eine Woche. Dann wird durch ein blinkendes Batteriesymbol signalisiert, dass der Akku demnächst so weit leergefahren wurde, dass das Gerät ausgeschaltet werden muss. Dieser ist aber glücklicherweise sehr schnell wieder aufgeladen.
Auf dem Display werden (je nachdem wie es in der App eingestellt ist) Uhrzeit und Datum, Herzschlag, Anzahl der Schritte, gelaufene Kilometer und verbrannte Kalorien angezeigt (die Reihenfolge lässt sich ebenfalls in der App anpassen).
Die Anzeige lässt sich dabei auf den rechten wie auch auf den linken Arm einstellen, auch kann man vorgeben ob man eine waagerechte oder senkrechte Anzeige bevorzugt. Je nachdem wie es eingestellt ist können mehr oder weniger Details angezeigt werden.
Desweiteren bekommt man auf Wunsch auch Benachrichtigungen für Anrufe und SMS. WhatsApp Nachrichten o.ä. bzw. deren Absender können zur Zeit noch nicht angezeigt werden, das ist aber evtl. ein Punkt für weitere Updates.
Auch ein Nachtmodus wird angeboten. Dadurch wird das Display abgestellt. Ob es nun wirklich nur darum geht, dass es sich nicht einschaltet wenn man den Arm  so hält als wollte man die Uhr lesen oder ob es noch eine andere Anwendung gibt kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Auf jeden Fall musste ich Nachts bisher schon aktiv auf das Display tippen um es einzuschalten.

Fazit

Insgesamt bin ich mit dem ActivityTracker zufrieden. Die Funktionen die er bereits jetzt bietet gefallen mir sehr gut. Es kommen (Stand Dezember 2017) recht häufig Updates. Ob diese nun mehr Fehlerbehebungen als neue Funktionen enthalten kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen. Auf jeden Fall wird wohl auf Kundenwünsche eingegangen, das lassen jedenfalls die Kommentare aus dem PlayStore erahnen.
Die Qualität des Gerätes geht in Ordnung! Es macht einen guten Eindruck und Kratzer habe ich bis jetzt keine erkennen können. Auch dass es bis zu einer bestimmten Tiefe beim Tauchen wasserfest ist gefällt mir sehr gut. Mehrere Saunagänge musste mein Gerät nun auch schon über sich ergehen lassen und bis jetzt hat das Versprechen von Leicke Wort gehalten, mein ActivityTracker funktioniert noch immer.
Das automatische Einschalten des Displays funktioniert ebenfalls sehr gut. So habe ich (übrigens auch im Dunkeln) immer eine Armbanduhr die sich auch nur dann einschaltet wenn ich Informationen von ihr benötige.
Leider musste ich feststellen, dass die App noch nicht 100 % korrekt programmiert zu sein scheint. Manchmal gibt es Probleme bei der Übertragung von Einstellungen, diese werden vom Gerät einfach nicht übernommen und beim nächsten Starten der App sind diese auch wieder zurückgesetzt.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz besonders bei Leicke bedanken von denen ich diese tollen und interessanten Geräte immer mal wieder zur Verfügung gestellt bekomme.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Sonntag, 1. Oktober 2017

HACHEZ A Matter of Taste

Jetzt wird es süß...


Und wieder einmal hat der Postbote etwas bei mir abgeliefert. Heute dreht es sich um die HACHEZ A Matter of Taste Schokoladen. Diese gibt es aktuell bei men'sbrands zu testen.

Im Testpaket befanden sich insgesamt 12 Tafeln Schokolade, zwei pro Geschmacksrichtung. Außerdem lag dem Paket die aktuelle Playboyausgabe bei.

2 Tafeln Milde Vollmilch 33%
2 Tafeln Feine Vollmilch 44%
2 Tafeln Dunkle Vollmilch 55%
2 Tafeln Edle Bitter 66%
2 Tafeln Dunkle Bitter 77% und
2 Tafeln Intensive Bitter 88%
1 Playboy

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Verpackungen sehr ansprechend aufgemacht sind. Die dezenten Farben wirken angenehm und passend zu einer hochwertigen Schokolade.

Wie kamen die Schokoladensorten bei anderen an?

Um auch ein breit gefächertes Abbild der Meinungen zu den Schokoladen zu bekommen habe ich von jeder Sorte jeweils eine Tafel an die Arbeitskollegen und -kolleginnen verteilt. Dazu habe ich mir dann mithilfe des Schulnotensystems konkrete Benotungen geben lassen.

Die Kollegen haben fleißig probiert und mir freundlicherweise auch Ihre ehrlichen Meinungen übermittelt. So haben sich folgende Ergebnisse herausgestellt:

Milde Vollmilch 33 %: Durchschnittsnote 3

Feine Vollmilch 44 %: Durchschnittsnote 2

Dunkle Vollmilch 55%: Durchschnittsnote 2

Edle Bitter 66%: Durchschnittsnote 2
 
Dunkle Bitter 77%: Durchschnittsnote 3

Intensive Bitter 88%: Durchschnittsnote 2

Und wie ist meine eigene Meinung?

Meine persönliche Meinung ist, dass die besonders dunklen Schokoladen tatsächlich angenehm herb schmecken. Ich bin ein absoluter Fan von möglichst dunkler Schokolade und dazu ein Kontrast wie Trauben o.ä.
Jedoch empfand ich den Nachgeschmack bei Intensive Bitter 88 % und Dunkle Bitter 77 % etwas "pappig", leider auch mal etwas fad.

Ab Edle Bitter 66 % hat sich dann ein feiner Schmelz entwickelt. Die Schokolade liegt bei mir meist eine Zeit lang auf der Zunge, zergeht dann langsam und so kann ich viel mehr Aromen schmecken als wenn ich einfach nur kaue. Der Nachgeschmack der mich bei den "hochprozentigeren" Kandidaten etwas gestört hat tritt hier nicht auf. Damit hat sich Edle Bitter 66 % bis hierher zu meinem Favoriten in dieser Testreihe gemausert, obwohl ich für gewöhnlich auf kakaohaltigere Schokoladen stehe.

Dunkle Vollmilch 55 % geht für meinen Geschmack auch noch i.O., wobei schon zu sagen ist dass es mir hier schon langsam etwas süß wird. Alles noch im annehmbaren Bereich, jedoch bin und bleibe ich Liebhaber der dunklen Schokoladen.

So sind mir dann Feine Vollmilch 44 % und Milde Vollmilch 33 % leider etwas zu süß. Dabei ist zu sagen, dass auch diese Sorten noch immer besser schmecken als andere nahmhafte Marken die man im Supermarkt oder wo auch immer kaufen kann. Nur treffen sie eben nicht meinen Geschmack.

Mein Fazit

Insgesamt hat mir dieser Test sehr gut gefallen. Bei einem Preis von 1,99 € UVP würde ich gerade noch zugreifen, dann aber tatsächlich auch nur bei der von mir favorisierten Edle Bitter 66 %. Die anderen Schokoladen hatten für meinen Geschmack entweder zu viel Süße, was dann den feinen Kakaogeschmack quasi beinahe übertüncht, andere hatten einen nicht so angenehmen Nachgeschmack. Ich wähle also die goldene Mitte.