Donnerstag, 2. März 2017

Produkttest: Leicke Music-Beanie

Man könnte glatt meinen Weihnachten wäre noch nicht vorbei. Es hat sich unter anderem mal wieder eine Produktprobe von der Firma Leicke bei mir eingefunden. Dieses Mal geht es um die Music-Beanie in hellgrau die ich freundlicherweise für einen Produkttest zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Bisher hatte ich noch nie eine Beanie auf dem Kopf. Ein Modell mit dem man auch noch Musik hören kann schon gar nicht. Aber das sollte sich ändern, als das Paket vor wenigen Tagen bei mir eingetrudelt ist. Vom ersten Anfassen und Aufziehen habe ich einen positiven Eindruck. Die Mütze scheint ordentlich gearbeitet zu sein, es finden sich keine Fehler vom Stricken und im Innern erwartet einen nochmal ein angenehm weiches Futter das selbst einer kahlen Platte gehörig schmeichelt 🙉
Da eine Beanie generell etwas größer bzw. länger ausfällt dürfte dieses Modell auch jedem passen. Der Schädel kann ruhig etwas quadratisch und groß sein, er wird wohl trotzdem noch gewärmt und bleibt geschützt.

Ein paar Daten gefällig?

Witzigerweise gibt es zu der Beanie auch gleich eine Bedienungsanleitung. Dieser kann man unterschiedlichste Daten entnehmen, beispielsweise dass Bluetooth 2.1+EDR-Anbindung an Bord ist (mindestens 6 m Übertragungsreichweite im offenen Raum), die Beanie sogar einen Mikro-USB-Anschluss hat, Li-Ionen Akkus mit 130 mAh verbaut sind und es ein eingebautes Mikrofon gibt. Die Beanie wiegt ca. 110 g und soll im Stand-By-Betrieb ca. 60 h und im normalen Betrieb etwa 4 h Akkulaufzeit zustande bringen. Wenn der Akku mal komplett leer gezogen ist dauert es in etwa eine Stunde bis er wieder geladen ist. Glücklicherweise lassen sich die Kopfhörer auch entnehmen, sodass es auch möglich ist die Beanie bei maximal 30 ° C zu waschen.

Sitz auf dem Kopf und auf den Ohren

Die Beanie hat mir an sich einigermaßen gut gepasst. Dadurch, dass ich nicht unbedingt den zierlichsten Kopf habe bleibt allerdings nicht allzu viel Material was am Hinterkopf herunterhängen kann. Trotzdem fühlt sie sich angenehm an und irgendwie habe ich sie auch vernünftig zum Sitzen bekommen.
Mein Problem war, dass ich die Kopfhörer leider nicht so zufriedenstellend ausgerichtet bekommen habe, wie ich es mir gewünscht hätte. Wenn die eine Seite gepasst hat hing die andere Seite wieder über dem Ohr. Überhaupt, ein wirklich angenehmer Klang ist es nicht. Das mag zum einen daran liegen, dass ich im Normalfall geschlossene Over-Ear-Kopfhörer benutze bei denen kaum Geräusche von aussen eindringen. Dadurch habe ich ein besonders intensives Musikerlebnis, auch unterwegs.
Zum anderen liegt es aber sicher auch daran, dass diese Kopfhörer universell auf jeden Kopf passen müssen und das funktioniert in meinen Augen (zumindest bisher) leider nicht.

Bei einer Fahrt mit dem Fahrrad hatte ich mich dann doch etwas gewundert. Trotzdem, dass meine Ohren nicht komplett bedeckt waren, wenn ich die Beanie einigermaßen ausgerichtet habe, habe ich nur wenige Windgeräusche wahrnehmen können. Ich denke, dass die Wolle, welche über den Kopfhörern sitzt, den größten Teil abhalten konnte.

Bedienung

Die Bedienung ist eigentlich ganz einfach. Einschalten lassen sich die Kopfhörer durch langes Betätigen des Play-Buttons. Um jetzt eine Verbindung mit einem Bluetooth-Gerät herzustellen muss man den Play-Button mindestens 5 Sekunden gedrückt halten, bis die LED abwechselnd rot und blau blinkt. Allerdings hatte ich zwischenzeitlich das Problem, dass die Kopfhörer sich dann schon wieder abgeschaltet haben. Ob es nun ein Bedienerfehler war oder die Kopfhörer tatsächlich so reagieren sollen kann ich leider nicht sagen. Sollte die Verbindung dann mal stehen blinkt die LED blau.
Um Anrufe anzunehmen oder zu beenden drückt man ebenfalls einfach kurz auf den Play-Button. Das hat soweit auch ohne Probleme bei mir funktioniert.
Um beim Musik hören ein Lied vorzuspringen reicht es den +-Button kurz zu drücken. Genau so verfährt man beim zurückspringen mit dem --Button.
Die Lautstärkeregelung ist in meinen Augen nicht logisch gelöst. Um die Kopfhörer lauter zu stellen muss man den --Button lange drücken. Anders herum stellt man die Musik leiser durch langes drücken des +-Buttons. Aus meiner Sicht wäre es sinnvoll gewesen die Buttons in der Funktion zu tauschen.
Leider hat sich bei mir auch nach mehreren Versuchen kein Lerneffekt eingestellt, ich habe die kleinen Tasten nicht immer sauber treffen können oder sogar einen komplett anderen Button betätigt. Vielleicht sollte man die Buttons doch noch ein klein wenig größer gestalten?

Mein abschließendes Fazit

An sich eine wirklich nette Idee. Eine Beanie mit integrieten Kopfhörern könnte gut funktionieren wenn es sie vielleicht noch in unterschiedlichen Größen gäbe. In meinem Fall habe ich es leider nicht hinbekommen die Beanie so sitzen zu haben, dass sie einerseits angenehm am Kopf anliegt und die Kopfhörer sauber auf den Ohren aufliegen. Desweiteren scheint mir die Bedienung noch etwas hakelig (Verbinden mit einem Bluetooth-Device) und ein blindes Ertasten der Buttons fiel mir auch noch etwas schwer.
Für die Beanie spricht in meinen Augen die Verarbeitung und das Material. Auch ohne die Kopfhörer würde das Teil einen guten Eindruck machen und absolut modisch zu so manchem Outfit passen.


Am Ende möchte ich mich gerne wieder bei Leicke bedanken, dass ich zu diesem tollen Produkttest eingeladen wurde und mir die Beanie zur Verfügung gestellt wurde.

Montag, 13. Februar 2017

"Kann Spuren von Falschgeld enthalten"

Falschgeld?! Ich habe einen größeren Betrag am Automaten eingezahlt, daraufhin wurde mir die Meldung ausgegeben, dass es sich wohlmöglich um fälschungsverdächtiges Geld handelt. "Na toll!" schießt mir durch den Kopf, wenn es wirklich gefälschtes Geld ist wird mir das nicht gutgeschrieben.
Heute, ein paar Monate später, bin ich mir relativ sicher, dass es nicht gefälscht war. Es ist unmittelbar auf dem Konto angezeigt worden und bis heute auch nicht wieder abgezogen worden.

Wie schnell man doch "Angst" um sein Geld haben kann... wie schlimm muss es erst sein, wenn die nächste heftige Inflation o.ä. kommt?!

Montag, 2. Januar 2017

Produkttest: Abschließendes Fazit zum Braun MGK3080

Die Testphase im trnd-Projekt zum Braun MGK3080 läuft heute leider schon aus. Aus diesem Grund möchte ich nochmal ein abschließendes Fazit ziehen. In meinem vorherigen Beitrag habe ich ja schon meine Produktbewertung verfasst und ebenfalls ein kurzes Fazit verfasst.

Mittlerweile sind aber nochmal ein paar (Weihnachts- und Neujahrs-)Tage ins Land gezogen und damit auch einige Rasuren. Ich habe mich erneut im Gesicht rasiert und getrimmt und etwas Körperbehaarung entfernt.

Transporttasche

Mittlerweile habe ich mich mit der Transporttasche gewissermaßen abgefunden. Die Zubehörteile, welche ich selten gebrauche, liegen jetzt unten und beispielsweise die Trimmeraufsätze habe ich immer oben drauf liegen. So komme ich am schnellsten an die Teile die ich regelmäßig gebrauche.
Sollte ich zu einem der Glücklichen gehören, die ihr Testgerät behalten dürfen, dann wird mein MGK3080 wie schon einmal geschrieben in die Tasche meines alten Remington Body Hair Trimmer wandern. Der Braun durfte sogar schon mal Platz nehmen und gewissermaßen probewohnen... es hat ihm sehr gut gefallen 😍
Abschließend muss ich leider feststellen, dass ich mit der Transporttasche bis zum Ende nicht warm geworden bin und diese allerhöchsten nutzen würde wenn ich auf meinen Wanderungen unterwegs bin und auf das Gewicht meines Gepäcks achten muss. Aber dann verzichte ich wahrscheinlich eher auf den Braun und nehme meinen schönen Rasierhobel mit.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Produkttest: Produktbewertung des Braun MultiGroomingKit 3080

Die Produktseite von Braun möchte mich meine Bewertung nicht hochladen lassen, deswegen muss ich hier auf meinen Blog ausweichen.

Licht und Schatten


Das Multigrooming-Set MGK3080 habe ich kostenlos im Rahmen eines Produkttests auf Herz und Nieren testen können. Meine Bewertungen schreibe ich immer auf mich bezogen, unabhängig und ich werde nicht für meine Meinung bezahlt.

Das Set kommt in einer großen Verpackung mit viel Plastikanteil. Meiner Meinung nach wäre es besser (für die Umwelt) wenn man einfach einen Karton genutzt hätte auf dem die enthaltenen Einzelteile aufgedruckt sind.

Der eigentliche Rasierer kommt vorgeladen aus dem Paket, sodass man gleich starten kann. Ich habe sicherheitshalber trotzdem erstmal das Netzteil angeschlossen und das Gerät so lange laden lassen, bis die LED von einem Blinkbetrieb auf Dauerlicht umgeschaltet hat.

Außerdem sind im Paket viele weitere Aufsätze und Einzelteile und nicht zu vergessen der Nassrasierer enthalten. Zusätzlich erhält man noch einen (Transport-?)Beutel in dem man alles verstauen kann. Meiner Meinung nach ist dieser aber eher ungeeignet, findet sich doch nach dem Zusammenpacken sämtlichen Zubehörs nichts mehr wieder ohne, dass man den Beutel zum Teil wieder entleert. Das Material mutet ebenfalls nicht besonders hochwertig an, hier sollte man also keine allzu großen Erwartungen an die Langlebigkeit stellen.
Trotzdem sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass dieser mit zur Ausstattung gehört, wenn man auf Reisen geht kann man also alles darin unterbringen. Außerdem sind natürlich das bereits erwähnte Netzteil dabei und auch eine kleine Bürste durfte in diesem Paket nicht fehlen. Ein Öl für die Mechanik war leider nicht enthalten.

Freitag, 16. Dezember 2016

Produkttest: Erster Erfahrungsbericht zum Braun Multi-Grooming-Kit 3080

An dieser Stelle nun endlich der erste Erfahrungsbericht zum Braun Multi-Grooming-Kit 3080. Das Gerät ist vor kurzem bei mir eingetroffen.
Ganz zu Anfang muss ich sagen, dass ich kein Freund von großen Verpackungen mit viel Plastik und Sichtfenstern bin. Mir persönlich reicht es, wenn der Karton so groß ist, dass alle Einzelteile geschickt angeordnet hinein passen. Außen kann dann einfach alles was enthalten ist abgebildet sein.

Was gehört nun alles zum Set?

Natürlich zuallererst einmal der Rasierer selbst. Dieser ist in schlichtem schwarz mit hellblauen Akzenten gehalten. An sich fühlt er sich sehr angenehm an und liegt griffig in der Hand. Das Gewicht scheint mir gut austariert zu sein und die verwendeten Materialien machen einen guten Eindruck. Es gibt "nur" einen einzigen Taster, mit diesem wird das Gerät ein- und ausgeschaltet. Die darunter liegende LED zeigt entweder den Betriebszustand an oder meldet verschiedene Ladezustände. Das war es, mehr braucht es aber auch nicht.
Das Zubehör ist umfangreich. Vielleicht sogar etwas zu umfangreich? Der obligatorische Scherkopf darf nicht fehlen (kann man ihn zum Reinigen tatsächlich nicht öffnen?!), ein Trimmer, zwei verschiedene Aufsätze um den Bart auf Länge zu schneiden sind ebenso enthalten wie zwei weitere Aufsätze um längere Haare stehen zu lassen, ein Konturenschneider, ein Nasen- und Ohrhaarschneider (mein erster Kontakt mit dem Thema), ein kleiner Pinsel zum Reinigen des Rasierers sowie der Aufsätze und zu guter Letzt ein Gillette FlexBall inkl. einer Klinge. Dem Set liegt natürlich auch ein Netzteil bei (mit diesem soll der Rasierer in ca. einer Stunde voll geladen werden können und dann wieder für ungefähr eine Stunde genutzt werden können).
Außerdem kann man sämtliche Teile in einer kleinen Tasche aufbewahren die dem Set ebenfalls beiliegt. Allerdings ist mir gleich beim ersten Anfassen aufgefallen, dass diese Tasche aus keinem besonders hochwertigen Material gefertigt ist. Ob sie mehrere Jahre Benutzung aushalten wird kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Leider ist sie so klein und in meinen Augen unpraktisch, dass man zwar sämtliche Teile des Rasierers darin verstauen kann, wenn man aber auf etwas bestimmtes zugreifen möchte muss man sie wieder komplett entleeren. Wäre sie von innen in einer hellen Farbe gehalten, so hätte man vielleicht noch eine Chance gezielt ein bestimmtes Teil herauszufischen. Aber selbst in meinem sehr hell erleuchteten Badezimmer gleicht das ganze eher dem Fischen im Trüben bzw. im Dunkeln. Hier hätte ich mir eher eine klar gegliederte und sinnvoll ausgeteilte Tasche gewünscht (z.B. so wie beim Remington BHT 500 A Body Hair Trimmer Titan)
in der man Zugriff auf den Rasierer und das Zubehör hat und in der vielleicht auch noch ein kleiner Spiegel Platz gefunden hätte.